Spurenelemente
Warum benötigen wir Spurenelemente?
Man unterscheidet zwischen zwei Gruppen: Mengenelemente und Spurenelemente. Der Unterschied liegt in der Menge, die wir täglich benötigen. Mengenelemente wie Magnesium, Kalzium oder Kalium brauchen wir in vergleichsweise großen Mengen, also in mehreren hundert Milligramm pro Tag. Spurenelemente wie Zink, Selen oder Eisen dagegen sind nur in winzigen Mengen nötig, oft im Bereich von wenigen Milligramm oder sogar Mikrogramm. Aber auch wenn die Mengen so klein sind, ohne sie könnten wichtige Prozesse im Körper nicht funktionieren.
Man kann sich das vorstellen wie bei einem Motor: Die großen Mengenstoffe sind der Treibstoff, der alles in Gang hält. Die Spurenelemente dagegen sind eher die winzigen Schrauben oder Funken, die den Motor am Laufen halten, klein, aber absolut unverzichtbar.
Wie hängen Longevity und Spurenelemente zusammen?
Gerade Magnesium, Zink und Selen stehen häufig im Fokus, wenn es um Gesundheit und Longevity geht. Sie unterstützen die Energieproduktion in den Zellen, regulieren Muskeln und Nerven, stärken Abwehrkräfte und wirken wie kleine Schutzschilde gegen schädliche Einflüsse, die den Alterungsprozess beschleunigen können. Ein Mangel macht sich daher oft schneller bemerkbar, als man denkt, etwa durch Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, eine höhere Infektanfälligkeit oder Muskelprobleme.
Die gute Nachricht: Eine ausgewogene Ernährung liefert normalerweise genug dieser Mineralstoffe. Doch es gibt Situationen im Leben, zum Beispiel bei Stress, intensiver sportlicher Belastung oder im höheren Alter, in denen der Bedarf steigt oder die Aufnahme schlechter funktioniert. Dann lohnt sich ein genauerer Blick auf die Versorgung und gegebenenfalls auch auf eine gezielte Supplementierung.